Missionsprojekte

Die Kirchengemeinde Mähringen und Immenhausen unterstützen mehrere Missionsprojekte. Diese Projekte haben unterschiedliche Schwerpunkte in Bereichen wie Kinderarbeit, medizinische Betreuung von Indianerstämme oder Zurüstung von Kirchen im Ausland.

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) ist eine Organisation für weltweite christliche Gesundheitsarbeit mit Sitz in Tübingen. Der Verein begleitet seine Mitglieder auf ihrem Weg, Gesundheit zu fördern, besonders für benachteiligte Menschen in abgelegenen und vernachlässigten Regionen, und fördert eine nach eigenen Angaben gerechte, nachhaltige und hochwertige Gesundheitsversorgung.
Der Verein stärkt kirchliche Gesundheitsdienste durch Aufbau und Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen mit lebenswichtigen Medikamenten und medizinischen Geräten, Verbesserung der Medikamentenversorgung und der Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal im Gesundheitsbereich. Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten sowie nicht übertragbarer, chronischer Krankheiten sowie die Förderung der Gesundheit von Mutter und Kind sind Schwerpunkte der Arbeit. Beim Aufbau einer Basisgesundheitsversorgung steht die aktive Beteiligung der lokalen Bevölkerung im Fokus.
Der Verein berät und begleitet Projektpartner in Deutschland und in Ländern des globalen Südens bei strategischen Planungen und bei der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Gesundheitsprojekten und unterstützt die Projekte der Partner auch finanziell.
Der Verein ist Träger der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen und Mitträger des „Tübinger Projekt: Häusliche Betreuung Schwerkranker“ (gemeinsam mit dem Tumorzentrum Tübingen des Universitätsklinikums Tübingen). Das Institut ist Träger der Akademie für Globale Gesundheit und Entwicklung.
Weitere Informationen unter: https://difaem.de

 

DIGUNA (Die gute Nachricht für Afrika)
unterhält 9 Stationen in Afrika und die Zentrale in Deutschland.
Die größte DIGUNA-Station heißt Tinderet und wurde 1991 errichtet, sie liegt ca. 70 km vom Viktoriasee im Hochland von Kenia auf ca. 2000 m. Diese Station hat ca. 50 Mitarbeiter.
Der Schwerpunkt dieser Station:
Das Kinderheim
Unsere Kinderheim und die angeschlossene Grundschule ist der größte Teil unserer Arbeit. Ungefähr 180 Kinder, meist Waisen oder Straßenkinder, haben hier ein Zuhause gefunden. Sie leben zusammen mit ihren Heimeltern in Familiengruppen von jeweils 24 Kindern in einem unserer  sieben Heime. Wir teilen unser Leben mit ihnen, bieten ihnen Schulbildung und erzählen ihnen von Gottes Liebe, die ihnen Hoffnung gibt. Es ist wunderbar, diese Kinder aufwachsen zu sehen und es ist unser Anliegen, dass jedes von ihnen einmal selbständig wird und sein Leben auf Jesus baut. Jedes Kind hat einen Paten, der durch einen möglichst gering gehaltenen monatlichen Betrag Unterkunft, Verpflegung, Kleidung, Schulbildung und medizinische Versorgung für das Kind trägt.
Berufsschule
Da die ersten Kinder im Kinderheim bald schon keine Kinder mehr sind, haben wir ein neues Projekt zu ihrer Ausbildung gestartet. Im Jahr 2000 haben wir angefangen, erste Gebäude zu errichten und 2002 konnten die ersten Schüler einen Maurerkurs besuchen. Heute gibt es schon einige Kurse mehr und in Zukunft wollen wir noch mehr anbieten (Ausbildungsgänge zum Schreiner, Klempner, Mechaniker, Computer-Experten und Schneider)
Schulbesuche
Mit kleinen Teams besuchen wir umliegende Grund- und weiterführende Schulen. Dort gestalten wir Unterrichtsstunden und Gottesdienste, in denen wir das Wort Gottes  predigen und von unserem Glauben Zeugnis geben.
Evangelisationseinsätze
Für jeweils zwei bis vier Wochen fahren unsere Teams auf Evangelisationseinsätze im ganzen Land. Bei diesen Einsätzen besuchen wir schwerpunktmäßig Schulen bzw. gehen von Haus zu Haus und geben auf diese Weise das Evangelium weiter. Das heißt, wir treffen die Leute da wo sie sind, reden mit ihnen und laden sie in die Kirche und zu Open-Air Veranstaltungen ein. Auf diesen „Campaigns“ arbeiten wir mit lokalen Kirchen zusammen. Sie stellen uns Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung und heißen die erreichten Leute in ihrer Gemeinschaft willkommen.
Filmteam
Unser Filmteam fährt in die umliegenden Dörfer und zeigt in Kirchen oder nach Einbruch der Dunkelheit einfach open-air den Jesus Film. Darüber hinaus zeigen wir Filme über HIV-Vorbeugung, Gesundheitsvorsorge und vieles mehr.
Stationsabteilungen
Neben dem Kinderheim, unserem Hauptarbeitszweig, arbeiten unsere Team-Mitglieder noch in verschiedenen anderen Bereichen mit, wenn sie nicht zu evangelistischen Einsätzen unterwegs sind. Das sind beispielsweise unsere Autowerkstatt, die Landwirtschaft, die Bauabteilung, die Schreinerei, das Büro, die Küche, die Wäscherei, die Elektrowerkstatt und eine Klempnerei. Wir arbeiten in unseren Berufen oder bringen uns einfach mit unseren Begabungen dort ein, wo wir gebraucht werden.
Weitere Informationen unter: http://diguna.de

 

DIPM (Deutsche Indianer Pionier Mission) wurde 1962 gegründet. Es arbeiten zur Zeit 60 Missionare unter verschiedenen Indianerstämmen in Paraguay und Brasilien. Dazu kommen ca. 15 wechselnde Stationshelfer und Kurzzeitmissionare.
Die Arbeiten haben 4 Schwerpunkte:
· Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus
· Medizinische Betreuung
· Anleitung in der Landwirtschaft
· Alphabetisierung und Weiterbildung
Weitere Informationen unter: http://dipm.de

 

Der Missionsbund „Licht im Osten“ wurde 1920 gegründet und arbeitet mit neun Partnerorganisationen in der GUS zusammen.
Als Verlag für christliche Literatur in den Sprachen Osteuropas und Zentralasiens gibt die in Korntal bei Stuttgart ansässige Organisation Literatur in über 30 Sprachen dieser Völker heraus, so auch sechs verschiedene Zeitschriften in russischer, ukrainischer, litauischer und kasachischer Sprache.
Daneben produziert „Licht im Osten“ christliche Radiosendungen, leitet technische und humanitäre Hilfe und veranstaltet missionarische Kurzeinsätze in Osteuropa und Zentralasien.
Außerdem werden theologische Ausbildungsstätten in der GUS finanziert, Missionarspatenschaften für einheimische Missionare vermittelt und eigene Missionare ausgesandt.
Ein Schwerpunkt der Arbeit ist zudem die Unterstützung von christlichen Kinderfreizeiten.
Pro Jahr werden über 400 Tonnen Hilfsgüter und Literatur von Korntal in die GUS, das Baltikum und andere Länder Osteuropas transportiert.
„Licht im Osten“ ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Württembergischen Landeskirche, der Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste (AMD), der Württembergischen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW) und der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM).
Aktuelles Projekt:
365 Geschichten aus der Bibel zum Lesen und Vorlesen in vier Sprachen.
Das ist eine Kinderbibel, in der für jeden Tag eines Jahres eine Kindergeschichte zum Vorlesen mit schönen Illustrationen zu finden ist. Die Kinderbibel soll außer in Deutsch auch in Russisch Ukrainisch, Litauisch und Estnisch gedruckt werden.
Weitere Informationen unter: http://www.lio.org
 
Das Kinderwerk Lima wurde 1968 gegründet. Sie arbeiten in Peru und Paraguay. Grundlage ist eine diakonisch-missionarische Arbeit. Durch die Tat der Liebe (helfende Hand) und durch das Wort der Liebe (Verkündigung des Evangeliums soll Kindern und Erwachsenen aus den Elendsgebieten der beiden Großstädte Lima und Asuncion in enger Zusammenarbeit mit einheimischen Kirchen ganzheitlich, d.h. an Leib, Seele und Geist geholfen werden.
Aktuelles Projekt:
Kindertagesstätte „El Agustino“ in Lima.
Es werden dort 1350 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahre kostenlos betreut, unterrichtet, ernährt und medizinisch versorgt.
Diese Kinder und Jugendliche stammen aus den zahlreichen Elendsgebieten mit über 3 Millionen Menschen. In diesen Gebieten ist das Überleben ein täglicher Kampf.
Damit diese Jungen und Mädchen eine Möglichkeit haben aus dem Elend und der Kriminalität herauszukommen wird diese Arbeit in der El Agustino – Kindertagesstätte gemacht. Zudem erhalten sie in den letzten 3 Schuljahren eine Berufsausbildung in 4 Fachgebieten. Es soll ihnen somit später möglich sein, für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen zu können.
Weitere Informationen unter: http://kinderwerk-lima.de

 

Die Liebenzeller Mission, mit Sitz in Bad Liebenzell, ist eine evangelische Missionsgesellschaft. Sie arbeitet weltweit in überkonfessioneller Partnerschaft. Ihre rund Mitarbeiter sind in 25 Ländern der Erde eingesetzt. Sie gründen christliche Gemeinden, bilden aus, sind in medizinischen und sozialen Projekten tätig und helfen in akuten Notlagen. Als gemeinnützige Organisation finanziert sich die Liebenzeller Mission vor allem durch Spenden.
Unter dem Motto „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ geben Liebenzeller Missionare weiter, dass der Glaube an Jesus Christus ein sinnvolles, hoffnungsvolles und ewiges Leben möglich macht.
Weil christlicher Glaube und praktische Hilfe zusammengehören, unterstützt die Liebenzeller Mission personell und finanziell medizinische, technische und soziale Projekte. Deshalb gehören zum Team der Missionare weltweit neben Theologen auch Sozialarbeiter, technisch ausgebildete Mitarbeiter und medizinisches Personal.
Die Liebenzeller Mission setzt bewusst auf eine nachhaltige Entwicklung ihrer Projekte. Als zuverlässiger christlicher Partner blieben die Mitarbeiter in der Vergangenheit immer wieder auch bei Katastrophen, Engpässen oder Bürgerkriegssituationen vor Ort tätig.
Weitere Informationen unter: http://www.liebenzell.org

 

Die Mission am Nil (MN-DZ) ist eine christliche Hilfsorganisation.
Sie setzt sich mit Entwicklungshilfe und sozial-karitativen Projekten dafür ein, die Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in Ländern entlang des Nils nachhaltig zu verbessern, sowie Hoffnung und Glauben an Jesus Christus zu wecken und zu stärken. Die Mission am Nil wurde 1900 gegründet und hat ihre Wurzeln in der evangelisch-reformierten Landeskirche. Heute erstreckt sich ihre Tätigkeit auf sechs afrikanische Länder
Zielgruppe:
Die Hilfsangebote stehen allen Menschen ohne Ansehen von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung zur Verfügung.
Entwicklungsschwerpunkte:
Die Mission am Nil setzt sich gezielt für bedürftige Menschen ein. Deshalb engagiert sie sich sozial schwerpunktmässig in den Bereichen Ernährung, Bildung und Gesundheit.
Wenn Menschen gesund sind, können sie zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen und werden so befähigt, für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen.
Weitere Informationen unter: www.mn-international.org

 

Das Gustav-Adolf-Werk der Evang. Landeskirche in Württemberg gibt es seit 1843. Sie sehen ihre Aufgabe in der materiellen Förderung und geistlichen Zurüstung für evangelische Diaspora-Kirche in Österreich, Westeuropa, Südeuropa, Südosteuropa, Ostmitteleuropa und Lateinamerika.
Weitere Informationen unter: http://www.gaw-wue.de

 

Das Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen gibt es seit 1969. Die Studienleiter und Assistenten des Bengelhauses beraten die Studierenden, halten Vorlesungen, Seminare, Übungen und Repetitorien. Sie möchten alles, was im akademischen Studienangebot weiterhilft, vertiefen. Sie ergänzen durch ihre Lehrveranstaltungen Inhalte, die an der Universität nicht vorkommen und sie bieten dort Korrekturen, wo liberale Theologie die Glaubensgrundlagen in Frage stellt, indem sie biblische Denkwege aufzeigen und dabei argumentative Hilfen geben.
Es kommen auch junge Menschen aus dem Ausland nach Tübingen in das Albrecht-Bengel-Haus. Viele von ihnen kommen, um hier eine Doktorarbeit in Angriff zu nehmen. Tübingen gilt in zahlreichen Ländern immer noch als bekannte und berühmte Adresse für die theologische Ausbildung.
In dieser Weise will der ABH-Missionszweig befähigte Mitarbeiter der weltweiten Kirche Jesu Christi in ihrer Ausbildung unterstützen.
Theologie, das ist unsere Berufung und das Besondere des Missionswerkes Albrecht-Bengel-Haus. Aber eben als Dienst in der Gemeinde und für die Gemeinde und nicht als elitäres Unternehmen in einem „akademischen Elfenbeinturm“.
Deshalb blicken wir mit großem Dank auf den „Theologischen Tag“ am 19. Mai 2001 zurück. Wir freuen uns, dass zunehmend mehr Gemeindeglieder auf das Angebot einer konzentrierten theologischen Schulung zugehen. So waren an diesem herrlichen Frühlingstag mehr als 200 Teilnehmergekommen, um über die Frage „Wie viel Macht haben die Mächte“ Referate zu hören. In einer Zeit, in der der christliche Glaube mit seiner einst prägenden Kraft in der Gesellschaft geradezu „verdunstet“, machen sich desto mehr Aberglaube, Astrologie und Spiritismus bereit, In Zeitschriften haben Horoskope einen festen Platz und in Schulklassen werden Jugendliche zu okkulten Praktiken verführt. Auf der anderen Seite bekommen künftige Pfarrer und Religionslehrer durch ihr Studium keine Hilfen, mit diesem Problem seelsorgerisch angemessen umzugehen. Nicht zuletzt deshalb, weil seit der Aufklärung der Satan und die Dämonen von der wissenschaftlichen Theologie „abgeschafft“ wurden. In dieser Situation wollten wir biblische Orientierung geben. Diesem Ziel dient auch das diesjährige Buch des ABH-Lehrerkollegiums mit dem gleichnamigen Titel.
Weitere Informationen unter http://www.albrecht-bengel-haus.de

 

Die Kinderevangelisationsbewegung (KEB in Deutschland) wurde 1949 gegründet. Sie hat ca. 45 Mitarbeiter im Innland und ca. 33 Missionare im Ausland. Ziele der KEB sind:
· Kinder mit dem Inhalt der Bibel vertraut machen und ihnen die Möglichkeit eines persönlichen Glaubens an Jesus Christus aufzeigen
· sie in ihrem Glauben festigen
· sie mit bestehenden Gemeinden in Kontakt bringen
Dazu bietet die KEB verschiedene Möglichkeiten um Kinder zu erreichen. Von der direkten Arbeit unter Kinder über das Geschichte-Telefon für Kinder hin zu Schulungen und Arbeitsmaterialien.
Unsere Überzeugung
Die Einladung des Evangeliums gilt auch Kindern – sie können zum Glauben an Jesus Christus kommen.
Unser Auftrag
Wir möchten…
Kinder mit dem Inhalt der Bibel vertraut machen und ihnen die Möglichkeit eines persönlichen Glaubens an Jesus Christus aufzeigen,
sie in ihrem Glauben festigen und…
sie mit bestehenden Gemeinden in Kontakt bringen.
Weitere Informationen unter http://www.keb-de.org